JavaScript-Hinweis: Bitte aktivieren sie JavaScript in Ihrem Browser um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können.

Hier erfahren Sie Neuigkeiten über Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur aus unserem Partnerland Togo

Neues von DAZ, unseren Partnern und dem Land Togo

2. 5. 2015

Die Präsidentenwahl in Togo am 25. April verlief friedlich. Durch das Einwirken des ghanaischen Präsidenten und der Wahlbeobachter der Internationalen Organisation der Frankophonie (OIF) wurden die Listen der Wähler korrigiert. So waren gute Voraussetzungen für die Wahlen geschaffen worden. Allerdings rief eine Oppositionsgruppe zum Wahlboykott auf. Das hatte durchaus Auswirkungen auf die Wahlbeteiligung. Aber die beiden aussichtsreichen Kandidaten Präsident Faure Gnassingbe und Jean-Pierre Fabre traten an und warben um Wählerstimmen.

Unstimmigkeiten gab es darüber, wie die Auszählung der Stimmen erfolgen soll. Die Regierungspartei von Präsident Faure wollte, dass die Ergebnisse aus den einzelnen Wahllokalen telefonisch an die zentrale Wahlkommission gemeldet werden. Das lehnte die Opposition von Fabre ab, weil sie Fehler bei der mündlichen Übermittlung befürchtete. Fabre verlangte, dass die Wahlprotokolle an die zentrale Wahlkommission übergeben werden und dort dann das Wahlergebnis anhand der Protokolle festgestellt wird. Einen Tag vor der Wahl wurde eine Kommission mit internationaler Beteiligung gebildet, die die Auszählung der Wahlergebnisse begleiten sollte. Den Vorsitz übernahm der Leiter der Wahlbeobachter der OIF General Siaka Toumani Sangare aus Mali. Zu der Kommission gehören außerdem Vertreter der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS), der Afrikanischen Union, der Westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion (UEMOA), der Gemeinschaft der Sahel-Sahara-Staaten (CEN-SAD) und der Goree-Institute. Die Kommission sprach sich gegen die Auszählung anhand der telefonischen Ergebnisübermittlung aus. Die Feststellung des Wahlergebnisses wurde dann nach der Auswertung der Wahlprotokolle vorgenommen. Es war festgestellt worden, dass die Ergebnisse in mehreren Wahlbezirken gefälscht waren. So waren zum Teil mehr Stimmen gezählt worden als Wähler in den Wahllisten eingetragen sind.

Ohne Absprache mit den zuständigen Beteiligten verkündete der Wahlkommissions-Vorsitzende Issifou Taffa Tabiou (Vertreter der Regierungspartei von Diktator Faure ) sodann in einer Direktübertragung des staatlichen Fernsehens das vorläufige Wahlergebnis. Der Vorsitzende der internationalen Organisation der frankophonen Staaten General Sangare verließ daraufhin den Saal. Der stellvertretende Vorsitzende der Wahlkommission Francis Pedro Amouzou, ein Vertreter der Opposition, fragte den Vorsitzenden, was er hier mache. Darauf wurde die Fernsehsendung unterbrochen, siehe Video unter https://www.youtube.com/watch?v=EeoW2-bCNtM. Dieser Oppositionsvertreter Herr Amouzou wurde vom Militär bedroht und musste den Saal verlassen. Nach einer halben Stunde war der Vorsitzende der Wahlkommission wieder auf Sendung und verkündete, dass Präsident Faure mit 58% die Wahl gewonnen hat. Auf Fabre entfielen danach 35% der Stimmen. Vor dieser Verkündigung war festgestellt worden, dass die Ergebnisse in mehreren Wahlbezirken gefälscht waren. Selbst die Veröffentlichung dieses vorläufigen Wahlergebnisses in staatlichen Medien war widersprüchlich. Präsident Faure erklärte sich trotzdem zum Sieger der Wahl.

Die Vertreter der Opposition in der Wahlkommission forderten eine neue Auszählung der Stimmen in den Wahllokalen, in denen Wahlfälschungsvorwürfe vorlagen. Das lehnten die Vertreter der Regierungspartei ab. Inzwischen wurde den Vertreter der Opposition der Zugang zur Wahlkommission verwehrt. Oppositionskandidat Fabre verlangte darauf die Annulierung der umstrittenen Wahlergebnisse aus 16 Wahlbezirken. Fabre erklärte sich zum Sieger der Wahl. Nach den Ergebnissen aus 26 Wahlbezirken kam Fabre auf 52% und Faure auf 44% der abgegebenen gültigen Stimmen. Die Ergebnisse dieser Wahlbezirke werden sowohl von der Regierungspartei als auch von der Opposition anerkannt.

In Togo steigt die Anspannung. Bisher gibt es keine Unruhen und Demonstrationen. Es wird mit großer Spannung auf den Bericht der Wahlbeobachter der OIF gewartet. Oppositionskandidat Fabre hat dazu aufgerufen, das vorläufige Wahlergebnis, das der Vorsitzende der Wahlkommission verkündet hat, nicht anzuerkennen. Er hat aber noch nicht zu Aktionen aufgerufen. Es muss gefürchtet werden, dass es dann zu blutigen Auseinandersetzungen kommt.

11. 4. 2015

Die Präsidentenwahlen wurden um 10 Tage auf den 25. April 2015 verschoben. Es gab den Vorwurf, dass Wählerlisten manipuliert wurden.

28. 2. 2015

Am 24.2.2015 hat die Regierung den Termin für die Präsidentenwahl verkündet: 15. April 2015. Die seit langem anstehenden Reformen wurden nicht durchgeführt. Von der Opposition war besonders gefordert worden, dass die Amtzeit des Präsidenten auf zwei Legislaturen begrenzt wird. So stand es schon einmal in der Verfassung, die Anfang der 90er Jahre große Zustimmung bei einer Volksabstimmung fand. Die Regierungspartei hat inzwischen Präsident Faures erneute Kandidatur bekannt gegeben. Es wäre seine 3. Legislatur.

Am 23. 2. wurde die Registrierung der Wähler beendet. Nach dem Wahlgesetz kann bis zu 10 Tagen danach Einspruch gegen die Eintragung in die Wählerlisten erhoben werden. In einzelnen Wahlbezirken soll es zu Unregelmäßigkeiten bei der Eintragung in die Wählerlisten gekommen sein. Dabei geht es wohl vor allem um jugendliche Wähler, die noch nicht 18 Jahre alt und darum nicht wahlberechtigt sind. Die Regierungspartei will dadurch wohl ein besseres Wahlergebnis erreichen.

27. 1. 2015

In Togo stehen 2015 Präsidentenwahlen an. Die Registrierung der Wähler hat begonnen. Bisher ist der Wahltermin aber noch nicht bekannt gegeben worden. Nach den Vorgaben der Verfassung müsste er im April sein. Auch gibt es keine Einigung zwischen Regierung und Opposition zu Reformen, die seit Jahren umgesetzt werden sollen. Die Regierung verspricht die Reformen immer nach den Wahlen, aber dann passiert nichts. Es geht z.B. darum, ob die Legislatur eines Präsidenten auf zwei Legislaturen beschränkt wird, wie es schon einmal in einer togoischen Verfassung stand. Diese Verfassung hatte Anfang der 90er Jahre bei einer Volksabstimmung eine hohe Zustimmung erhalten. Die Verfassung wurde später nur mit den Stimmen der Regierungsparteien verändert. Zu befürchten ist, dass es bei Wahlmanipulationen zu Unruhen kommt. Kommunalwahlen, die 2014 vorgesehen waren, wurden nicht durchgeführt. Die Regierenden befürchteten wohl, dass die Opposition in vielen Städten die Bürgermeister stellen würde. Die letzten Kommunalwahlen fanden in Togo 1987 statt.

5. 5. 2014

Schüler der Greifswalder Martinschule haben mit dem Lehramtsstudenten Jürgen Auerswald einen Spot zur Waldaktie der Savanne gedreht:

https://www.dropbox.com/s/3cgg7d180iv2czf/Waldaktie%20Clip.mp4

13. 8. 2013

Die Wahlen fanden erst am 25. Juli 2013 statt. Sie wurden wieder durch die Regierung massiv manipuliert. Die Regierungspartei UNIR (früher RPT) hat sich so 62 Sitze in der Nationalversammlung zugeschanzt, das sind 68% der 91 Parlamentssitze und damit eine 2/3-Mehrheit. Für Verfassungsänderungen wird allerdings eine 4/5-Mehrheit benötigt. Die Partei UFC von Vizepräsident Olympio (Sohn des ersten togoischen Präsidenten) erhielt nur 3 Sitze. Die UFC war noch bei der letzten Wahl die größte Oppositionspartei. Sie war vor drei Jahren in die Regierung eingetreten mit 7 Ministern. Trotz Manipulation ist sie jetzt bedeutungslos. Das größte Opposistionsbündnis erhielt 19 Sitze, das zweite Oppositionsbündnis 6. Eine unabhängige Wählerliste erhielt einen Sitz.

Die Opposition hatte vor der Wahl gefordert, dass die Wahlkreise geändert werden. Die Regierungsparteien haben ohne Absprache mit der Opposition Änderungen vorgenommen. Aber das Wahlergebnis zeigt, dass an der Bevorteilung der UNIR-Partei sich nichts geändert hat. Die Wahlkommission erklärte, dass 1.334.960 gültige Stimmen abgegeben wurden. Davon erhielt die UNIR 557.040 = 41,7 %. Ihr wurden aber 62 von 91 Sitzen = 68,1 % in der Nationalversammlung zugesprochen. Das größte Oppositionsbündnis CST erhielt 464.955 Stimmen = 34,8 %, aber nur 19 Sitze = 20,9 %.

Die Opposition hofft jetzt auf internationale Unterstützung, damit auch Togo einige Schritte in Richtung Demokratie macht. Bisher unterstützt die deutsche Bundesregierung Diktator Faure. Auch wir in Deutschland beeinflussen die Entwicklung in Togo.

26. 10. 2012

Eigentlich sollen die Parlaments- und Kommunalwahlen zwischen dem 10.10. und 10.11.2012 stattfinden. Aber bisher gibt es dafü r keine Vorbereitungen. In Lome und in allen Provinzhausptstädten gab und gibt es Demonstrationen. Die Menschen fordern mehr Demokratie und vor allem faire Wahlen. Der Präsident scheint gerade dieses zu fürchten. Die Wahlkreise sind bisher so, dass in Regionen, wo die Regierungspartei gute Chancen hat, viel weniger Wähler einen Abgeordneten in das Parlament entsenden können als in den Regionen, wo die Opposition schon bei den letzten Wahlen die Mehrheit hatte. Die Opposition fordert eine Begrenzung der Regierungszeit des Präsidenten auf zwei Legislaturen. Die Regierungspartei stimmt der Forderung zu. Aber sie will dies erst wirksam werden lassen ab 2015. Dann könnte der jetzige Präsident noch bis 2025 herrschen. Polizei und Armee gingen bei einigen Demonstrationen gewalttätig gegen Demonstranten vor. Selbst in eine katholische Kirche wurde mit Tränengas geschossen.

27.6.2012

In Togo soll im Herbst gewählt werden. Die Wahlen zum nationalen Parlament werden regelmäßig durchgeführt. Kommunalwahlen fanden in den letzten 30 Jahren nicht statt. Sie sollen jetzt auch durchgef ührt werden. Für beide Wahlen hat die Regierung ein Wahlgesetz erlassen, dass von der Opposition und von zivilgesellschaftlichen Gruppen kritisiert wird. Es bevorzugt nach ihrer Auffassung einseitig die Regierungspartei. Deshalb gibt es Proteste gegen das Wahlverfahren. In Lome waren es die größten Demonstrationen, die Togo bisher erlebt hat. In der letzten Woche haben Polizei und Sicherheitsbeamte weitere Demonstrationen verhindert. Die Lage ist sehr angespannt. Die Opposition hofft auf internationale Unterstützung, damit auch in Togo die Demokratie eine Chance bekommt und die Herrschaft der Familie Eyadema/Faure nach über 40 Jahren beendet wird.

8. 12. 2011

Bundesminister Niebel hat in dieser Woche Togo besucht. In Lome hat er erklärt, dass Togo zum Partnerland von Deutschland ernannt wird. Schwerpunkte der deutschen Förderung werden ländliche Entwicklung und berufliche Ausbildung.

3. Dezember 2011

Zwei Schulen in MV haben die Arbeit von DAZ großartig unterstützt. In der Martinschule in Greifswald sind die Schüler für ihre Mitschüler in Togo gelaufen. Eine Spende in Höhe von 2.777 € wurde uns im November übergeben.

Das Gymnasiale Schulzentrum in Stralendorf bei Schwerin veranstaltete einen Afrikatag und übergab uns eine Spende von 1.250 €. Schüler hatten diesen Tag vorgeschlagen und vorbereitet. Teilnehmer waren begeistert.

Beiden Schulen sagt DAZ ein herzliches Dankeschön.

Eine Mainzer Studentin der Erziehungswissenschaften und Ethnologie/Afrikastudien war vom 20. 3. bis 18. 8. 2011 bei unserem Partner IT Village in Dapaong. Sie hat jetzt ihren Bericht geschrieben: "Möglichkeiten des Einsatzes von Mikrokrediten durch IT Village. Bericht über die qualitative Untersuchung in fünf Dörfern um Dapaong 2011". Dieser Bericht gibt uns viele Anregungen für unsere Arbeit.

22. März 2011

Wir verfolgen alle gespannt die Ereignisse in Nordafrika und im Nahen Osten. Aber auch in Westafrika müssen Diktatoren um ihre Macht bangen. In Togo gibt es seit Monaten Demonstrationen in der Hauptstadt.

Auch in Burkina Faso kam es nach dem Tod eines jungen Mannes zu Protesten. Vorübergehend waren Schulen geschlossen.

12.Oktober 2010

Unsere Partner aus Togo berichten uns von verheerenden Regeng�ssen. Die Hauptstadt Lom� steht unter Wasser. Es gibt in der Stadt kein Abw�ssersystem. Das viele Regenwasser findet keinen Weg. Manche Stra�en sind unpassierbar. Wohnungen stehen unter Wasser. In unserem Kinderhaus Frieda sind die Wohnungbereiche trocken. Aber das Gel�nde steht auch unter Wasser. Auf der Stra�e davor ist es noch dramatischer. Wir suchen seit l�ngerer Zeit nach einer L�sung. Sie kann aber nur zusammen mit der Stadtverwaltung gefunden werden. Denn das viele Wasser muss einen Weg bekommen, wohin es abflie�en kann. Die Stadtverwaltung stellt sich diesem Problem nicht.

Auf der Stra�e kommt, wie auf vielen Stra�en in Lom�, das M�llproblem dazu. Es gibt in der Stadt keine M�llabfuhr. Der M�ll wird offen auf den Stra�en gelagert. Der Regen versteckt den M�ll teilweise und schafft eine giftige Br�he. Viele Menschen gehen barfu�. Bei Verletzungen kann das schlimme Folgen haben.

Welche Folgen die verheerenden Regeng�sse im Norden haben, haben wir noch nicht geh�rt. Die Br�cke �ber den Flu� Oti soll unter Wasser stehen. Als es vor zwei Jahren so war, waren gro�e Ackerfl�chen �berschwemmt, H�user, Br�cken, Schulen zerst�rt.

Togo hat leider eine Regierung, die sich den Problemen des Landes und seiner Bev�lkerung nicht stellt.

3. April 2010

Die Regierenden in Togo f�rchten immer noch das Internet, sicher zu Recht. Denn ein Pr�sident, der seine Wahl manipuliert, kann an freiem Zugang zu Informationen und freier Diskussion nicht interessiert sein.

K�rzlich gab es in Togo ein Angebot, einen Inernetanschluss f�r eine monatliche Geb�hr von 30.000 Fcfa zu erwerben. Die umgerechneten rund 47 � sind in Togo viel Geld. Aber dies war in Togo ein sehr g�nstiges Angebot. Wahrscheinlich wollten es zu viele nutzen. Denn das Angebot wurde wieder zur�ck gezogen. Ein Internetanschluss kostet jetzt monatlich 63.000 Fcfa, fast 100 �. Das kann sich kaum ein Togoer leisten.

24. Dezember 2009

DAZ w�nscht allen Lesern dieser Website ein frohes Weihnachtsfes und alles Gute f�r das neue Jahr.

Wir danken allen Spendern f�r ihre gro�artige Unterst�tzung im Jahr 2009.

DAZ hat jetzt einen Spendenaufruf bei www.betterplace.org eingestellt: http://de.betterplace.org/widget/project/2750-natan-tini-baume-der-zusammenarbeit

7. Juli 2009

K�rzlich wurde in Togo die Todesstrafe abgeschafft.

27. 4. 2009

Gerhard Buchheister berichtet �ber die DAZ-Mitgliederversammlung 2009:
Ein erfolgreiches Res�mee pro Afrika

Am 25. April 2009 trafen sich die Vereinsmitglieder zu ihrer Jahresversammlung in Parchim, um das Res�mee ihrer Arbeit im Jahr 2008 zu ziehen. Nicht selbstzufrieden, aber mit Stolz und Freude wurde auch f�r diesen Zeitraum festgestellt: Der Verein ist nicht nur zahlenm��ig gewachsen, sondern hat insbesondere die selbst gesteckten Ziele dank des Engagements vieler Mitglieder und der anhaltenden Unterst�tzung durch Sponsoren kontinuierlich verwirklicht. Wie 2008 im Vorstand beschlossen, konzentrierten sich die Aktivit�ten auf die F�rderung von Kindern im westafrikanischen Togo. Das Kinderhaus "Frieda" in der Hauptstadt des Landes, Lom�, sowie die Zusammenarbeit mit dem Partnerverein IT Village im Norden Togos sind unsere wichtigsten Projekte (s. auch u.a. Links "Projekte" und "Schule in Togo"). Um die Jahresversammlung so effektiv wie m�glich zu gestalten, trafen sich die teilnehmenden Vereinsmitglieder zum ersten Mal in drei Projektgruppen und diskutierten intensiv die betreffenden Themen. Bei dieser Gelegenheit informierten afrikanische Vereinsmitglieder �ber die Situation in Togo. Auf diese Weise konnten Wege und effektive Methoden der zuk�nftigen Hilfsma�nahmen besprochen und schlie�lich dem Vorsand zur Entscheidungsfindung empfohlen werden. Es ging uns, kurz gesagt, darum, nach Antworten zu suchen auf die Fragen

1. Was ben�tigen die afrikanischen Kinder?

2. Wie k�nnen wir ihnen am wirksamsten helfen und

3. Was m�ssen unsere Partnervereine vor Ort selbst tun?

Turnusm��ig wurde ein neuer Vorstand gew�hlt:

Vereinsvorsitzender: Landtagspr�sident a.D. Hinrich Kuessner, Greifswald

Stellvertreter: Isaac Obuba, S�derholz

Schatzmeister: Heinz-J�rgen Schellenberg, Schwerin

Beisitzer: Gerhard Buchheister (Zirchow, Insel Usedom), Manfred Dachner (Neubrandenburg), Iris Prothmann (Stralsund), Karin Packh�user (Neubrandenburg) und Jutta Hartrampf (Hude/Niedersachsen).

Der detaillierte Jahresbericht ist unter dem Link "Jahresbericht 2008" nachzulesen.

17. 4. 2009

Die Reuterst�dtische Gesamtschule in Stavenhagen (Landkreis Demmin) geht eine Partnerschaft mit der Grundschule in Nagre II in der Savannenregion in Togo ein, www.kgs-stavenhagen.de.

9. 3. 2009

Eine Mail aus Togo:

Liebe Partner,

wir sind am Dienstag, den 03.03. gegen 20:00 Uhr in Lom� gut gelandet. Die Reise war aus unserer Sicht ein gro�er Erfolg! Unsere Projekte Kinderhaus Frieda und IT Village werden zweifellos durch die Informationsveranstaltungen, die Filmvortr�ge und das Konzert gest�rkt. Wir m�chten Euch ganz herzlich danken, f�r die Vorbereitung und Durchf�hrung dieses umfang- und erreignisreiche Programm. Wir sind von dem freundlichen Empfang sowohl in Hude als auch in Schwerin und Greifswald und die famili�re Atmosph�re sehr angetan. Den Austausch mit den Grundsch�lern in Greifswald, Neubrandenburg und Alhbeck auf Usedom sowie das Konzert mit dem K�nstler Arndt Baeck bleiben f�r uns unverge�liche Momente. Wenn wir zusammenhalten und so weiterarbeiten, dann werden wir gro�e Ziele erreichen. Im Namen der Kinder, des Personals des Hauses Frieda und der Mitglieder des Vereins Kinderhaus Frieda; im Namen der Dorfgemeinschaften, des Personals und der Mitglieder von IT Village sagen wir MERCI POUR TOUT.

Freundliche Gr��e aus Lom�
E. D.

2. 3. 2009

Morgen fliegen unsere G�ste Etienne Dable und Patrice Amenyah zur�ck nach Togo. Anla� der Reise war ein Seminar zu WELTW�RTS, dem Programm des BMZ f�r den Freiwilligendienst. DAZ hat den Besuch f�r eine Vielzahl von Veranstaltungen in Hude, Schwerin, Greifswald, Neubrandenburg und Ahlbeck genutzt. Fast 700 Menschen nahmen an den Veranstaltungen teil. Dazu besichtigten wir mit unseren G�sten Betriebe in Wismar, Neubrandenburg und Bansin. In der Inselg�rtnerei in Bansin wurden Informationen zur Baumpflanzaktion in der Savannenregion eingeholt. Bei Centrosolar in Wismar wurde �ber den Einbau der Solaranlage im Kinderhaus Frieda beraten.

Der Besuch hat unsere Kooperation mit unseren Partnern in Togo gest�rkt und uns viel �ffentlichkeit gebracht.

20. 1. 2009

Seit heute bringt Greifswald TV eine 20-Minuten-Sendung �ber unsere Vereinsarbeit in Togo. Jeweils von Dienstag 18.15 Uhr bis Freitag 16.15 Uhr wird die Sendung alle zwei Stunden ausgestrahlt. Insgesamt kommen f�nf Beitr�ge. Die letzte Ausstrahlung ist also am 20. 2. 2009.

Im ersten Beitrag geht es um unsere Projekte zu Trinkwasser und Schule. Im n�chsten Beitrag wird die Situation der Kinder im Norden Togos beschrieben.

Grundlage der Sendungen sind die Filme von Beluga Post, die er im Juli 2008 in Togo gedreht hat. Die DVD "Wasser und Wissen" ist noch zu haben.

3. 1. 2009

In Ghana wurde ein neuer Pr�sident gew�hlt. Am 28. 12. 2008 erhielt in einer Stichwahl der Kandidat der Opposition Prof. John Atta Mills die Mehrheit von 50,2 Prozent. Mills wurde am 21. 7. 1944 in Tarkwa im S�dwesten Ghanas geboren. Er studierte in Accra, London und Stanford Jura und promovierte, Thema "Steuern und Entwicklung". Er lehrte an der Uni in Accra. Von 1997 bis 2001 war er Vize-Pr�sident unter Jerry John Rawlings.

Ghana kann auf eine positive wirtschaftliche Entwicklung in den letzten Jahren verweisen. Das Land verdient am Export von Kakao und Gold. Vor der K�ste Ghanas wurden �lfelder entdeckt, die in den kommenden Jahren ausgebeutet werden sollen. Man rechnet mit 2 - 3 Milliarden Dollar, die j�hrlich in die Staatskasse flie�en k�nnen.

Korruption und schlechte Regierung sind ein Problem des Landes. Die H�lfte der Bev�lkerung lebt immer noch in Armut. Mills hat versprochen, dies zu �ndern.

Es ist der zweite friedliche Regierungswechsel in Ghana.

28. 11. 2008

Die DVD von Beluga Post �ber unsere Projekte in Togo und �ber interessante Reiseziele in Togo ist da und kann �ber DAZ erworben werden, siehe unter "Der Verin" - "Togo-Report 08" auf dieser Website.

4. 10. 2008

Der neue Regierungschef von Togo, Ministerpr�sident Gilbert Houngbo, hat am 1. Oktober erkl�rt, dass der Grundschulbesuch ab sofort kostenfrei ist. Eigentlich ist das eine sch�ne Botschaft. Aber die Schulprobleme in Togo sind gr��er. Es fehlen Lehrer, Klassenr�ume und Unterrichtsmaterial.

Kostenfrei hei�t in diesem Fall wohl, dass der Staat kein Schulgeld verlangt. In der Savannenregion fordern auch die Kommunen Schulgeld, weil der Staat nur wenige Lehrer bezahlt und die Dorfgemeinschaften darum weitere Lehrer anstellen.

12. 6. 2008

Annina Bornstein und Karl Steigel haben Ende April ihr Praktikum in Hohoe/Ghana beendet. Sie befinden sich auf der R�ckreise. Vor allem geht es mit Kleinbussen langsam in Richtung Mittelmeer. Zurzeit befinden sie sich in Mauretanien. Im August wollen sie in Greifswald ankommen. Karl Steigel hat sich inzwischen f�r ein Afrikanistikstudium in Leipzig entchieden.

Nachtrag: Sie sind inzwischen gut in Greifswald angekommen und haben viel zu erz�hlen.

9. 6. 2008

Die Brunnenbohrungen im Norden Togos konnten alle erfolgreich abgeschlossen werden. Allerdings ist der Bau der Pumpenanlagen noch nicht fertig. Die Beschaffung von Zement macht Probleme. Zurzeit ist er in Togo Mangelware. Im Juni soll es aber noch eine Lieferung geben. Dann kann das Wasser wirklich flie�en.

6. 5. 2008

Heute kam die gute Nachricht, dass auch die beiden letzten Brunnenbohrungen erfolgreich abgeschlossen werden konnten. K�nnen wir uns vorstellen, dass im Jahr 2008 in vielen Regionen der Welt Menschen kein sauberes Trinkwasser zur Verf�gung haben? Wir sind gl�cklich dar�ber, dass wir mithelfen konnten, dass f�r 5.000 Menschen im Norden Togos dieses Problem beseitigt wurde. Wir danken allen, die uns dabei geholfen haben.

5. 5. 2008

Von unserem Partner IT Village kommt die Inforamtion, dass drei Brunnen erfolgreich gebohrt wurden. In den n�cshten Tagen sollen die restlichen zwei Brunnen gebohrt werden. Da die ersten gro�en Regeng�sse �ber das Land ergingen, sa� das schwere Bohrauto drei Tage im Schlamm. In Kourdjoak mussten die Bohrarbeiten unterbrochen werden, weil auch nach 80 m noch keine Wasserader getroffen wurde. Nun soll noch tiefer gebohrt werden. In Nacre (1.200 Einwohner) war die Bohrung besonders erfolgreich. Hier k�nnen 12.000 Liter in der Stunde gef�rdert werden. In Piabrebagou (1.000 Einwohner) sind es nur 500 Liter in der Stunde. In Nadagou konnten nach einer Bohrung von 30 m 700 bis 800 Liter in der Stunde gef�rdert werden.

3. 5. 2008

Die 7. Mitgliederversammlung fand in Krassow bei Wismar statt. Als Referenten konnten wir Frau M�Daihli aus Ouagadougou/Burkina Faso begr��en. Sie leitet das B�ro der GTZ in Burkina Faso. Sie berichtete von ihrer Arbeit in einem der �rmsten L�nder der Welt.

Der Unternehmer Thorsten Fichtler stellte seinen solarbetriebenen K�hlcontainer (f�r Lebensmittel, Medikamente etc.) vor. Er ist speziell f�r Regionen entwickelt worden, in denen es keine Verbundnetze gibt. Es ist geplant, den Container in Serie herzustellen.

Auf der Mitgliederversammlung stellten Teilnehmer Projekte vor, die unter dem Dach von DAZ laufen: Kinderhaus Frieda, Sauberes Trinkwasser in der Savane-Region/Togo, Ohne Schule geht es nicht! - Schulf�rderung in der Savane-Region, Honig-Workshop in Ghana, Trainingscenter in Gbi-Atabu/Ghana, Gemeinschaftshaus in Bitoka/Togo, Unterst�tzung von Kindern in Todome/Togo, Lehmbau in Namibia.

Die Projektarbeit ist sehr angewachsen. Viele Mitglieder engagieren sich in der Entwicklungszusammenarbeit.

Der Vorstand wurde auf Vorschlag der Rechnungspr�fer f�r seine Arbeit im Jahr 2007 einstimmig entlastet.

10. 3. 2008

Die Norddeutsche Stiftung f�r Umwelt und Entwicklung bewilligt F�rdermittel f�r das Brunnenbauprojekt in der Region Savanes/Togo. Mit Mitteln aus der Bingo-Lotterie, der Bonita-Stiftung und DAZ-Spenden k�nnen jetzt f�nf Brunnen gebohrt werden. Rund 5.000 Menschen erhalten sauberes Trinkwasser.

20. 2. 2008

Die Grundschule Greif in Greifswald nimmt eine Partnerschaft zu der Grundschule in Piabrebagou bei Dapaong/Togo auf.

30. 1. 2008

Der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern w�hlt DAZ-Mitglied Hannelore Kohl zur Pr�sidentin des Landesverfassungsgerichtes.

Herzlichen Gl�ckwunsch!

17. 1. 2008

Die Martin-Andersen-Nex� Grundschule in Greifswald nimmt eine Partnerschaft unter dem Namen "Baobab" mit der Grundschule in Kourdjoak in der Region Savanes im Norden Togos auf.

15. 11. 2007

In Togo fand die konstituierende Sitzung des Parlamentes statt. Nach einer gut organisierten Wahl kam es zu Unregelm��igkeiten bei der Ausz�hlung. Der Eindruck ist wohl berechtigt, dass die Regierungspartei RPT ihr Ergebnis aufgebessert hat.

Das offizielle Ergebnis der Wahl vom 14. 10. 2007 lautet: RPT 50 Sitze, UFC 27 Sitze und CAR 4 Sitze.

Die UFC hat das Wahlergebnis nicht anerkannt. Sie ist aber in das Parlament eingezogen. F�r Togo ist das Schritt in Richtung Demokratie. Viel h�ngt jetzt davon ab, ob die RPT sich an die parlamentarischen Spielregeln h�lt und der Opposition den Platz einr�umt, der einer Opposition zusteht.

Oktober 2007

Der Voltastausee ist f�r Ghana und Togo der wichtigste Stromlieferant. Seit einiger Zeit f�hrt der Stausee aber zu wenig Wasser. Es kommt darum immer h�ufiger zu Stromabschaltungen. DAZ sucht nach alternativen L�sungen f�r die Stromversorgung im Kinderhaus Frieda und f�r den Betrieb von Wasserpumpen im Norden Togos. DAZ sucht den Kontakt zu Vertretern, die in diesen L�ndern Erfahrungen mit alternativer Energie (z.B. Solar) haben.

Aus Bayreuth meldet sich Ing. Energie & Automatisation Foli Kankou�-Aho. Er vertritt die Firma Solar23-CATAT Sarl mit Sitz in 171, rue Kolid�, BP 13834 in Lom�/Togo. In Ghana arbeitet sie unter TRANSTECH-AFRICA (GH) Ltd mit Sitz in Tema. E-mail: catat(at)solar23.com, Internet: www.solar23.com

DAZ sucht f�r ein Fu�ballturnier in Dapaong/Togo Sportkleidung und Fu�b�lle. Durch das Tunier will unser Partnerverein IT Village Kinder und Jugendliche von der Stra�e holen und mit ihnen ins Gespr�ch kommen, um ein Jugendzentrum zu schaffen, wo Bildungs- und Freizeitangebote gemacht werden. Jungen Menschen sollen so Perspektiven er�ffnet werden.

Die Sportkleidung kann gebraucht sein. Wichtig ist, dass eine Mannschaft jeweils einheitlich eingekleidet werden kann. Auch gebrauchte Fu�ballschuhe sind von Interesse.

Kategorie: