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Trinkwasserbrunnen für die Savanne

In der Savanne gibt es immer noch viele Dörfer, die keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Durch die finanzielle Unterstützung der Fürsorge- und Bildungsstiftung und des Wiener Vereins Wasser für die Welt konnte unser Partner IT Village 2014 11 Trinkwasserbrunnen bohren lassen. Mit diesen Dörfern arbeitet IT Village seit einigen Jahren mit Projekt "Honig der Savanne" zusammen. Die Menschen in diesen Dörfern haben ihr Trinkwasser bisher aus Flüssen, Bächen oder Teichen geholt, die auch den Tieren als Tränke dienen.

Es ist eigentlich unvorstellbar, dass es so etwas noch im 21. Jahrhundert gibt. Aber es ist so. Und es gibt noch immer viele Dörfer, in denen das so ist. Wenn wir wieder Geld zusammen haben, wollen wir weiter machen. In der Savanne muss zum Teil sehr tief gebohrt werden, um an genügend Wasser zu kommen. Bohrungen gingen bis in eine Tiefe von 120 m. Zum Teil ist der Boden steinig. Wir müssen darum mit Kosten von 15.000 € rechnen. In den Kosten sind die Bohrungen, der Bau der Pumpen, aber auch alle Vorbereitungen für das Projekt enthalten. Mit den Dorfgemeinschaften wird ausführlich das Projekt vorbereitet. Sie müssen bereit sein, die Folgekosten für die Wartung und Reparatur des Brunnens zu übernehmen. Mit ihnen wird über Hygiene und Gesundheit geredet. Menschen, die vorher täglich schmutziges Wasser tranken, machen sich über manches, was für uns selbstverständlich ist, keine Gedanken.

 

2008 hat DAZ den Bau von fünf Trinkwasserbrunnen finanziert. Damals haben uns die Fürsorge- und Bildungsstiftung, die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE) und Schulklassen aus Mecklenburg-Vorpommern geholfen. Die 16 Brunnen versorgen rund 20.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser.

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