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Studenten gesucht

Entwicklungszusammenarbeit braucht Fachleute

 

DAZ sucht die Zusammenarbeit mit Studenten. Um erfolgreiche Entwicklungsarbeit leisten zu können, brauchen wir mehr Informationen und Analysen über die Regionen in Togo - dort, wo DAZ seine Partner bei der Armutsbekämpfung unterstützt. DAZ sucht darum die Zusammenarbeit mit Studenten aus den verschiedensten Fachbereichen. Wer daran interessiert ist, schreibe uns.

Voraussetzung ist, dass derjenige bereit ist auf eigene Kosten nach Togo zu fliegen. Übernachtung kann kostenlos gestellt werden. Die Amtssprache dort ist Französisch. Und man muss mit einem Moped fahren können. Wir unterstützen vor allem Projekte in den Dörfern der Savanne im Norden Togos. Dort gibt es keinen privaten und öffentlichen Nahverkehr.

Inhaltlich geht es um Schul- und Berufsausbildung. Neu gestartet ist eine Ausbildung für Agroökologie mit einem Projekt der Agroforst. Imkerei ist ein wichtiges Projekt. Uns interessieren Studien zur Situation in der Savanne: Wovon leben die Menschen? Welche Einkünfte haben sie? Welche Chancen gibt es in der Region? Wie entstehen Entscheidungen in den Dörfern? Für uns sind solche und andere Fragen wichtig immer wieder neu zu beantworten. Auch in dieser armen Region verändert sich vieles. Wenn wir erfolgreich helfen wollen, brauchen wir neue Analysen.

Beispiele sollen zeigen, was bisher schon gelaufen ist.

Julia Ebert, Studentin der Erziehungswissenschaft und Ethnologie/Afrikastudien der Johanna Gutenberg-Universität Mainz

Frau Ebert hat 2011 in der Savanne Togos untersucht, ob und welche Möglichkeiten es in 5 Dörfern für die Vergabe von Kleinkrediten gibt. Das Ergebnis können Sie nachlesen unter Projekte - Mikrokredite für Schulförderung auf dieser Website.

Martin Müller, Universität Rostock

Martin Müller hat 2005/06 seine Diplomarbeit an der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät, Fachbereich Landeskultur und Umweltschutz, Institut für Managment ländlicher Räume der Universität Rostock unter das Thema gestellt: "Probleme einer zukunftsbeständigen Entwicklung nach dem Inbegriff der Agenda 21 in einem Entwicklungsland - Nachhaltige Entwicklung eines ländlichen Raumes am Beispiel der Liati Area / Ghana". Diese Diplomarbeit wurde betreut durch Prof. Dr. Wolfgang Riedel. Die Diplomarbeit war für unsere Entwicklungszusammenarbeit in der Voltaregion in Ghana ein wichtiger Beitrag. Sie enthält z.B. eine Analyse des Ist-Zustandes der Liati Area. Dabei geht es

1. um soziale und infrastrukturelle Aspekte wie Bildung, Gesundheit und medizinische Versorgung, Energieversorgung, Trink- und Brauchwasserversorgung, Sanitäre Anlagen und Abwasserentsorgung, Abfallentsorgung, Verkehrs- und Transportwesen, Kommunikationswesen, gemeinschaftliche Einrichtungen, Religion und Glaubenseinrichtungen, Verbände, Vereine und Organisationen, öffentliche Veranstaltungen, soziale Gleichberechtigung, Bevölkerungsentwicklung,

2. um ökologische Aspekte wie Hydrologie, Klima, Geologie, Relief und Boden, Flora und Fauna, Natur- und Landschaftszerstörung, Schutzgebiete,

3. um ökonomische Aspekte wie betriebliches Gewerbe, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Tourismus und Naherholung.

Die Diplomarbeit von Martin Müller ist von der Universitätsbibliothek Greifswald im Internet verfügbar gemacht in deutscher und englischer Fassung.

Marieke Hartrampf, Fachhochschule Münster

Der Fachbereich Design der Fachhochschule Münster lud vom 8. - 10. Februar 2008 zu einer Diplomausstellung ein. Dabei konnte das Ergebnis der Diplomarbeit von Marieke Hartrampf in Augenschein genommen werden. Sie hat in ihrer Diplomarbeit das Kinderhaus Frieda in Lome vorgestellt. In einem Büchlein werden die 19 Kinder vorgestellt. Eine Spenderzeitschrift und ein Flyer haben uns bei der Werbung von Paten und Spenden gehelfen. Die Ausstellung hatte großen Zulauf. Für unsere Vereinsarbeit konnten wir viele Anregungen aufnehmen.

Marieke Hartrampf hat unsere Jahresbericht ab 2012 und unsere Flyer gestaltet.

Mareike Facklam, Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg

Mareike Facklam studierte an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg Sozialpädagogik. Von Juli 2007 bis Februar 2008 war sie im Kinderhaus Frieda in Lome und führte dort ihr hochschulgelenktes Praktikum durch. Sie hat bei der Betreuung der Kinder mit den Kindermüttern zusammen gearbeitet. Sie hat aber auch die Heimatorte der Kinder besucht, mit Bekannten und Verwandten der Kinder gesprochen und eine Dokumentation über die Herkunft der Kinder geschrieben.

Arbeit mit unseren deutschen Partnern

Hier fügen wir einige Berichte ein, die über unsere Arbeit, die Erfolge und die Ergebnisse die Zusammenarbeit mit unseren deutschen Partnern Auskunft geben.

Bau eines Hospitals in Cinkassé

Bau eines Hospitals in Cinkassé

Die Präfektur Cinkassé ist Teil der Savannenregion im Norden Togos. Sie hat rund 80.000 Einwohner. Die Stadt Cinkassé ist die Grenzstation nach Burkina Faso. Teilweise liegt die Stadt in Burkina Faso. Dort heißt die Stadt Cinkansé. Eine Spende des Ehepaars Prof. Dr. Dagmar und Norbert Braun in Höhe von 1 Million € gab den Anstoß zu Überlegungen für den Bau eines kleinen Krankenhauses in der Savannenregion. Ehepaar Braun reiste im Januar 2016 nach Burkina Faso und Togo.

Hospital BraunBeliebt

Berufsausbildung im Bonita-Haus

Das BONITA-Haus - berufliche Ausbildung in Dapaong

Wir bitten um Spenden für Stipendien, damit auch junge Frauen und Männer aus armen Verhältnissen ausgebildet werden können.

* Stipendien für die Ausbildung von Landwirten und Handwerkern: 5 bis 10 € monatlich

* Stipendien für die Informatiker, Buchhalter, Büroassistenten, Kaufleute: 12 bis 24 € monatlich

Spendenkonto:

DAZ e.V.

IBAN: DE49 1505 0500 0232 0082 56

BIC: NOLADE21GRW

bei der Sparkasse Vorpommern

Kennwort: Stipendium

Unter youtu.be/nAfu5zZRMiE können Sie ein Video über den Bau und die Einweihung des BONITA-Hauses sehen.

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siehe: Der Verein: Paten-Erklärung-Berufsausbildung

Dort finden Sie ein Formular für eine Patenschaftserklärung.

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Mit Finanzierung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der Fürsorge- und Bildungsstiftung wurde von 2010 bis 2013 in Dapaong ein Ausbildungszentrum, das BONITA HAUS, gebaut. Schwerpunkt ist in Absprache mit dem togoischen Ministerium die Ausbildung im Bereich Agroökologie.

Träger der Ausbildungsstätte ist unser Partner, der Verein IT Village. Einzugsbereich für das BONITA HAUS sind der Norden Togos und die Nachbarregionen in Burkina Faso und Benin. Im Umkreis von 200 km gibt es keine entsprechende Ausbildungsstätte. Die Ausbildung hat das Ziel, junge Menschen in einer sehr armen Region in Arbeit zu bringen bzw. sie zu befähigen, sich Einkommen zu erarbeiten.

Weiterlesen: Berufsausbildung im Bonita-Haus

Neue Schulbänke für die Grundschule in dem Dorf Kpayendiga

Holzschulbänke in KpayendigaSchulbänke in KpayendigaIT Village will die Schulförderung künftig ausweiten auf die Grundschule in dem Dorf Kpayendiga und auf sieben Hauptdörfer von Kantonen in der Präfektur Tone. Die Dorfgemeinschaft von Kpayendiga hat für die landwirtschaftliche Ausbildung 127 ha Ackerland kostenlos zur Verfügung gestellt. Weitere Flächen wurden in Aussicht gestellt. Die Grundschule ist in einem sehr schlechten Zustand. Für 204 Schülerinnen und Schüler stehen unzureichend eingerichtete Klassenräume in einfachen Gebäuden zur Verfügung.

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IT Village

Ohne Bildung keine Freiheit – diese Weisheit hat sich spätestens seit der Aufklärung durchgesetzt. Heute wie damals gilt: Ohne Bildung können Menschen ihre Potenziale nicht entfalten. Der Mangel an grundlegenden Fähigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen macht es unmöglich, ein selbstbestimmtes Leben zu führen oder sich aktiv an gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen. Die persönlichen Freiheiten eines Menschen werden dadurch entscheidend eingeschränkt. Bildung ist daher nicht nur Voraussetzung für das Erlernen eines Berufs, sondern ein grundlegendes Menschenrecht.

Kamoa Yendoutié war das erste Mädchen, das in Kourdjoak die Grundschule bestand. Heute
lernt sie in Lomé den Beruf einer Hotel- und Gastronomiefachfrau. Möglich wurde das nur
durch die Unterstützung der Vereine IT Village und DAZ.

Hier werden Beiträge gesammlt, die über die Ausbildung im Bonita-Haus in Dapaong berichten.

Mensch und Technik – mobile
regenerative Energiesysteme in der
Savanne für Leben und Bildung.

Hier finden Sie Artikel und Berichte über die Arbeit des DAZ e.V. in deutschen Printmedien.