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Kinderhaus Frieda in Lome/Togo

kinderhaus friedaWAISENKINDER-HILFE

In Afrika sind Kinder besonders betroffen von Aids und Malaria. Unter dem Ausmaß der sozialen Katastrophe bricht der traditionelle Zusammenhalt zusammen. Verwandte und Nachbarn sind häufig nicht mehr in der Lage, die Waisen aufzunehmen, meistens haben diese selbst kaum genug zum Überleben. Für viele erkrankte Eltern bedeutet die Infektion, dass sie ihre Kinder zurücklassen müssen, ohne zu wissen, ob es jemanden gibt, der die Fürsorge für ihre Kinder nach dem eigenen Tod übernehmen kann.

Das Kinderhaus Frieda bietet den Kindern ein neues Zuhause und eine Chance auf eine bessere Zukunft

VEREINE

Das Projekt Waisenkinder-Hilfe Kinderhaus Frieda in Togos Hauptstadt Lomé/Westafrika besteht mittlerweile seit über 12 Jahren. Die Initiatoren für dieses Projekt waren der inzwischen verstorbene Wolfram G. Hartrampf aus Hude, seine Schwester Bernade Hartrampf-Yovogan aus Schwerin sowie der Deutsch-Togoer Etienne Dablé.
Da ein solches Projekt mit vielfältigen Problemen verbunden ist, wie Anerkennung der Gemeinnützigkeit für Spenden und Patenschaften, Suche nach geeigneten Mitarbeitern vor Ort und vielem mehr, schlossen sich die Initiatoren einem größeren Verein, der Deutsch Afrikanischen Zusammenarbeit e.V. (DAZ e.V.) in Greifswald, jetzt Stralsund, an. Das Arbeitskreismitglied Jutta Hartrampf ist stellvertretende Vorsitzende in der DAZ e.V.
Durch private Kontakte und mit Hilfe der DAZ e.V. konnte im Sommer 2004 der Verein „Association Aide aux Enfants Orphelins“ als afrikanischer Trägerverein für das Waisenhaus gegründet werden.
Der Verein Association Aide aux Enfants Orphelins betreut zusammen mit der DAZ und dem Arbeitskreis „Kinderhaus Frieda“ das Projekt in Lomé.
Nach einjähriger Planungsphase erfolgte im August 2005 die Grundsteinlegung für das Kinderhaus Frieda. Durch Mittel der Bonita-Stiftung und der Norddeutschen Umweltstiftung sowie privaten Spenden konnten die Gebäude für die Betreuung der Kinder errichtet werden.

KINDERN UND JUGENDLICHEN EINE ZUKUNFT ERMÖGLICHEN

Im Kinderhaus Frieda bekommen die Kinder und Jugendlichen das, was noch so vielen Kindern in Afrika fehlt: Wohnung Nahrung, Gemeinschaft, Schule, berufliche Ausbildung und ärztliche Betreuung. Die Kinder können hier ihre zum Teil bedrückende Vergangenheit überwinden und lernen mit dem Verlust der Eltern umzugehen. Sie können neue Perspektiven entdecken und haben die Möglichkeit neue Lebensstrategien zu entwickeln.

Zurzeit werden 30 Kinder und Jugendliche betreut. Einige Ältere haben inzwischen das Kinderhaus für ein Studium bzw. eine Berufsausbildung verlassen und wohnen in angemieteten Zimmern. Während der Ausbildung werden sie finanziell unterstützt, da neben den Lebenshaltungskosten in Togo für die Ausbildung, Studium und Prüfungen bezahlt werden muss. Die Betreuung erfolgt weiterhin durch den Geschäftsführer des Kinderhauses, der gleichzeitig der Papa ist, sowie den beiden Kinderhausmüttern.

 

KONTAKT

Arbeitskreis Hude/Delmenhorst
Jutta Hartrampf
Mohrunger Str. 10, 27798 Hude
Tel: 04408-6935, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hans-Ulrich Hoss
Oldenburger Str. 108, 27753 Delmenhorst
Tel: 04221-987069, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bernade Hartrampf-Yovogan
Querstraße 12
19053 Schwerin
Tel. 0385 564849, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 Deutsch-Afrikanische Zusammenarbeit e.V.
Gerhart-Hauptmann-Str.12, 18439 Stralsund
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.daz-eu.de




10 Jahre Kinderhaus Frieda in Lomé/Togo

Am 11. Februar 2017 wurde mit ein wenig Verspätung das 10-jährige Jubiläum des Kinderhauses Frieda in Anwesenheit vieler Gäste u.a. einiger Arbeitskreis- und DAZ-Mitglieder gefeiert. Mit dabei war auch die Namensgeberin des Kinderhauses Frieda Akuma Yovogan.

Anlässlich der Trauerfeier ihres verstorbenen Vaters, ein Deutsch-Togoer, war die Idee entstanden, ein Waisenhaus in seiner Heimat zu gründen. Das Projekt wurde dann durch die Geschwister Bernade Hartrampf-Yovogan (Friedas Mutter) und Wolfram Godehard Hartrampf sowie dem Deutsch-Togoer Etienne Yawo Dablé initiiert. Im August 2006 zogen damals die ersten Kinder in das Kinderhaus Frieda in Lomé ein.

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Huder Grundschüler sammeln Geld für Waisen in Lomé

Große Freude im Kinderhaus FriedaGroße Freude im Kinderhaus FriedaAn dieser Stelle gilt unser Dank ganz besonders den Schülern der Grundschule Hude-Süd.

Die Kinder haben mit kleinen Aushilfsarbeiten bei Verwandten, Nachbarn und Freunden Geld für unser Waisenhaus in Lomé gesammelt. Unsere stellvertretende Vorsitzende Jutta Hartrampf konnte am Mittwoch dem Schülerrat für diesen tollen Einsatz danken. Stolze 1190 Euro sind dieses Mal zusammengekommen. Das Geld kommt direkt den Kindern und Jugendlichen im Waisenhaus zugute. Zurzeit sind es 25 Kinder und Jugendliche, die im Kinderhaus Frieda ein Zuhause finden, hinzu kommen fünf ältere Jugendliche, die während des Studiums oder der Ausbildung weiterhin finanziell unterstützt werden und in angemieteten Zimmern außerhalb des Waisenhauses leben, um sich auf ein eigenständiges Leben vorzubereiten.


Wir nehmen dies zum Anlass uns insgesamt für die große Unterstützung zu bedanken, die die Schüler aus der Region uns immer wieder schenken!

Mehr Informationen zum Kinderhaus findet ihr unter https://kinderhaus-frieda.de/